
Aiwanger: Borkenkäfer im Bayerischen Wald deutlich zurückgedrängt
Die Bilanz fällt positiv aus: In den Landkreisen Freyung-Grafenau und Regen wurden historisch geringe Mengen an Käferholz festgestellt, die Fangzahlen liegen rund 40 Prozent unter dem Niveau von 2024. Auch bei den Bayerischen Staatsforsten und im Nationalpark ist die Lage im Vergleich zu den Vorjahren deutlich entspannter.
"Das ist eine gute Nachricht für unsere Wälder und ein Erfolg der konsequenten Arbeit aller Beteiligten", sagte Aiwanger. Entscheidend sei die enge Zusammenarbeit über die Grenzen der Waldbesitzarten hinweg gewesen. Zugleich mahnte er zur Vorsicht: Nach dem trockenen, heißen Sommer seien viele Bäume geschwächt und damit anfälliger für einen Befall. Wachsamkeit, frühzeitige Erkennung und die zügige Aufarbeitung von Käferholz blieben deshalb weiterhin entscheidend.
Es war bereits das dritte gemeinsame Treffen zum Thema seit März 2024. Während damals vor allem die Sorge im Vordergrund stand, dass sich der Käfer aus dem Nationalpark auf angrenzende Flächen ausbreiten könnte, zeigt sich heute: Regelmäßiger Austausch und abgestimmtes Vorgehen zahlen sich aus. Aiwanger kündigte an, diesen Weg fortzusetzen – trotz unterschiedlicher Aufgaben von Staatswald, Nationalpark und Privatwald verfolge man beim Waldschutz ein gemeinsames Ziel.
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- gepostet am: Mittwoch, 02. September 2026







