Die Jungen Wilden | Zu Besuch bei der Keksfee

Die Jungen Wilden | Zu Besuch bei der Keksfee

Individuelle Botschaften aus Keksen – zum Verschenken oder selber naschen.

In Zeiten wie den aktuellen ist es ja gar nicht mehr so einfach, etwas zu finden, das jeder gerne mag. Aber für diese Ausgabe der „Jungen Wilden“ haben wir da etwas. Nämlich: Kekse. Und eine Fee! Bei der Fee handelt es sich Laura Berg, die seit drei Jahren als Keksbäckerin personalisierte Botschaften in Keksform anbietet.

Im Prinzip fußt ihr Geschäftsmodell auf einer simplen Idee: Nette Worte lecker verpackt. Nachdem Laura die Idee 2014 bei einem Kaffeklatsch gekommen war, ließ sie sie nicht mehr los. Ein Beutel Buchstabenkekse und ein paar Gläschen Prosecco später war die Idee geboren. Naja, fast: Da sie sich sowieso zwischen zwei Jobs befand und Zeit hatte, begann sie sich ernsthaft mit der Planung auseinanderzusetzen, zu recherchieren, zu kalkulieren und auszuprobieren, bis sie sich letztendlich dafür entschied, aufs Ganze zu gehen und zur Keksfee zu werden. Bald schon konnte der erste Keksshop eröffnet werden, damals noch im Stadtosten, seit Oktober letzten Jahres nun zentral in der Innenstadt in der kleinen Gasse „Hinter der Grieb“ gelegen. Dort kündigt einem ein auffälliger, fast ausschließlich in Pink- und Rosatönen gehaltener Schilderbaum an: Hier wohnt die Keksfee! In ihrem Laden zeigt sie auch gleich das mittlerweile gut ausgebaute Sortiment: Neben kistenweise Buchstabenkekse aus sechs verschiedenen Geschmacksrichtungen findet man dort auch Cookies mit bunten Esspapierbotschaften und weitere Backzaubereien, alles immer liebevoll verpackt und mit Schleife versehen. Überhaupt wirkt die gesamte Kekszauber-Welt wie ein Paradies vor allem für Mädchen, alles süß, vieles Rosa. Dahinter versteckt sich jedoch eine Menge logistischer Aufwand, Zeit und viel Disziplin. Das scheint sich gelohnt zu haben, denn das Geschäft und der dazugehörige Onlineshop laufen ziemlich gut. Mittlerweile schätzen auch viele Firmen die Leckereien als Geschenke für ihre Angestellten oder Kunden. Und gerade in Hinblick auf den nahenden Valentinstag bleibt zu sagen: Einfach eine süße Idee, die Freude macht und schmeckt – was will man mehr? (km)

  • gepostet am: Mittwoch, 01. Februar 2017

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