Aus bayerischen Polizeiberichten | Nürnberg: Pole richtet Schreckschusspistole auf Passanten

Aus bayerischen Polizeiberichten | Nürnberg: Pole richtet Schreckschusspistole auf Passanten

Pressemitteilung der Bundespolizeidirektion München vom 31.07.2024. Der Text wurde von der Regensburger Stadtzeitung nicht verändert.

Bedrohung mit Waffe: Täter nach Hinweisen aus der Bevölkerung identifiziert

- Anzeige -
Nürnberg (ots) Am 26. Juni 2024 bedrohte und nötigte ein Unbekannter eine junge Frau in der S-Bahn mit einer Schusswaffe. Die Bundespolizei konnte den Tatverdächtigen nun nach Hinweisen aus der Bevölkerung identifizieren.

Der Bundespolizei war gemeldet worden, dass ein Mann sich durch das laute Telefonieren der 18-Jährigen in der S2 auf der Fahrt von Nürnberg nach Hersbruck gestört gefühlt und daraufhin eine augenscheinliche Waffe auf die Reisende gerichtet habe. Die Frau sowie eine minderjährige Zeugin konnten unverletzt fliehen.

Der Täter konnte trotz der sofort durchgeführten Fahndung nicht mehr angetroffen werden. Nach Beschluss des Amtsgerichtes Nürnberg fahndete die Bundespolizei deshalb öffentlich mit einem Bild nach dem Tatverdächtigen.

Dank mehrerer Hinweise aus der Bevölkerung konnte nun die Identität des Mannes geklärt und er an seinem Wohnsitz festgestellt werden. Am frühen Dienstagmorgen vollstreckte die Bundespolizeiinspektion Nürnberg mit Unterstützung der Bundesbereitschaftspolizei einen von der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth erwirkten Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichtes Nürnberg in der Wohnung des 51-jährigen Polen. Hierbei stellten die Beamten eine Schreckschuss- und eine Luftdruck-Reizstoffwaffe mit Ersatzmagazinen und Munition sowie die Tatkleidung sicher.

Nach der Durchführung weiterer Maßnahmen wurde der Mann mit festem Wohnsitz auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auf Grund fehlender Haftgründe auf freien Fuß entlassen.

Gegen den Mann wird ein Ermittlungsverfahren wegen Nötigung, Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz geführt.

Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg und die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth danken den Medien und der Bevölkerung für die Unterstützung bei der Suche nach dem Tatverdächtigen.

  • Tags:
  • gepostet am: Samstag, 03. August 2024

Polizeiberichte weitere Artikel

Am Donnerstag kam es im Bereich der Unterführung von der Landshuter Straße zur Weißenburgstraße zu einer versuchten Vergewaltigung zum Nachteil einer 24-jährigen Frau.

>> weiterlesen

Am Dienstag stellten Bundespolizisten einen 34-jährigen Äthiopier als mutmaßlichen Schleuser am Hauptbahnhof Regensburg fest.

>> weiterlesen

Am Sonntag hat ein Mann eine Rentnerin mit der Faust unvermittelt auf den Oberarm geschlagen.

>> weiterlesen

Montagnacht hatten Bundespolizisten einem Betrunkenen am Hauptbahnhof Regensburg einen Platzverweis erteilt, weil er Reisende belästigt hatte. Daraufhin leistete der 26-Jährige Widerstand.

>> weiterlesen

Am Samstagmorgen hat am Hauptbahnhof Regensburg ein bisher unbekannter Täter einen 29-jährigen Eritreer mit der Faust attackiert und leicht verletzt.

>> weiterlesen

Am Samstag hat ein Super-Recognizer der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen einen Mann erkannt, der wegen Diebstahls gesucht wurde.

>> weiterlesen

Vergangenen Freitag flüchtete eine männliche Person nach einer richterlichen Vorführung. Die Fahndungsmaßnahmen dauern an.

>> weiterlesen

Im Rahmen des bundesweiten Aktionstags zur Bekämpfung von Hasspostings hat die Kriminalpolizei Regensburg am 25. Februar 2026 gezielte Ermittlungen gegen zwei Männer im Alter von 36 und 48 Jahren durchgeführt.

>> weiterlesen

Gegen 07:45 Uhr versuchte ein 30‑Jähriger, die AVIA‑Tankstelle in der Landshuter Straße mit einem größeren Ast zu betreten.

>> weiterlesen

© Regensburger Stadtzeitung