Aus bayerischen Polizeiberichten | Regensburg: Russische Diebin versäumt Gerichtstermin

Aus bayerischen Polizeiberichten | Regensburg: Russische Diebin versäumt Gerichtstermin

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen vom 08.08.2024. Der Text wurde von der Regensburger Stadtzeitung nicht verändert.

Transport in die Justizvollzugsanstalt statt ins Krankenhaus

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Regensburg - Bundespolizisten haben am Mittwochmittag (7. August) am Hauptbahnhof Regensburg eine gesuchte Russin festgenommen, als sie einen Krankenwagen bestellte. Die Justiz hatte gegen die 28-Jährige einen Haftbefehl erlassen, weil sie einer Gerichtsverhandlung ferngeblieben war.

Gegen 14:40 Uhr meldete die Notfallleitstelle dem Bundespolizeirevier Regensburg eine gestürzte Person in der oberen Schalterhalle im Hauptbahnhof Regensburg. Eine Bundespolizeistreife eilte an den Einsatzort, konnte aber keine verletzte Person feststellen.

Einige Zeit später hinkte eine Frau zum inzwischen eingetroffenen Rettungswagen. Die Sanitäter konnten allerdings keine ernstzunehmende Verletzung feststellen. Eine Mitnahme in das Krankenhaus war nicht erforderlich.

Beim Abgleich der Personalien stellten die Beamten fest, dass die 28-jährige Russin per Haftbefehl gesucht wurde. Das Amtsgericht Regensburg hatte einen Haftbefehl erlassen, weil sie ihrer Hauptverhandlung wegen Diebstahls unentschuldigt ferngeblieben war.

Ein Arzt bestätigte die Hafttauglichkeit.

Nach der Richtervorführung lieferten die Bundespolizisten die 28-Jährige in die Justizvollzugsanstalt Regensburg ein.

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  • gepostet am: Donnerstag, 08. August 2024

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