
Aus bayerischen Polizeiberichten | Regensburg: Super-Recogniser identifiziert gesuchten Zeugen nach Gewalttat am Regensburger Hauptbahnhof
Der gesuchte Zeuge hatte am 7. August 2026 am Regensburger Hauptbahnhof eine Gewalttat beobachtet. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 19-jähriger Iraker einen am Boden liegenden Mann mehrfach mit dem Fuß gegen den Kopf getreten haben. Der Vorfall wurde von einer Videoüberwachung aufgezeichnet. Auf den Aufnahmen ist auch der bislang unbekannte Zeuge zu sehen.
Bei dem Beamten, der den Mann nun wiedererkannte, handelt es sich um einen sogenannten Super-Recogniser. Menschen mit dieser außergewöhnlichen, angeborenen Fähigkeit können sich Gesichter besonders gut einprägen und Personen selbst nach längerer Zeit, in Menschenmengen oder trotz deutlicher äußerer Veränderungen zuverlässig wiedererkennen.
Der Bundespolizist informierte daraufhin seine Kollegen des Bundespolizeireviers Regensburg und forderte Unterstützung an, um die Identität des Mannes zweifelsfrei festzustellen.
Der nun identifizierte Zeuge soll zeitnah von den Ermittlern zu seinen Beobachtungen befragt werden. Seine Aussage könnte damit einen wichtigen Beitrag zur weiteren Aufklärung des Falls und zu den laufenden Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung leisten.
Manche Menschen haben eine außergewöhnliche Fähigkeit: Sie können sich Gesichter besonders präzise merken und Personen selbst nach Jahren oder unter schwierigen Bedingungen wiedererkennen. Bei der Bundespolizei kann diese Fähigkeit bei Fahndungen zum Einsatz kommen.
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- gepostet am: Montag, 24. August 2026














