Aus bayerischen Polizeiberichten | Regensburg: Ukrainer bedroht Landsmann mit Anscheinwaffe

Aus bayerischen Polizeiberichten | Regensburg: Ukrainer bedroht Landsmann mit Anscheinwaffe

Mit dieser täuschend echt aussehenden Softairpistole bedrohte ein Jugendlicher einen 18-Jährigen.


Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen vom 24.03.2025. Der Text wurde von der Regensburger Stadtzeitung nicht verändert.

Jugendlicher bedroht 18-Jährigen mit Softairpistole

- Anzeige -
Regensburg - Am Samstagnachmittag (22. März) sind am Hauptbahnhof Regensburg zwei Ukrainer in einer körperlichen Auseinandersetzung geraten. Im weiteren Verlauf zog der 16-Jährige eine Softairpistole und bedrohte damit den 18-Jährigen. Ein zufällig anwesender Bundespolizist schritt ein und nahm dem 16-Jährigen die Waffe ab.

Ersten Ermittlungen zufolge gerieten gegen 16:30 Uhr zwei Ukrainer in einem Zug in eine körperliche Auseinandersetzung. Der Regionalexpress stand zu diesem Zeitpunkt im Hauptbahnhof Regensburg. Der 16-Jährige soll seinen 18-jährigen Kontrahenten an den Haaren gezogen haben. Daraufhin nahm der 18-Jährige den Jugendlichen in den Schwitzkasten und schlug ihm ins Gesicht. Der 16-Jährige holte schließlich eine Pistole aus der Tasche und bedrohte damit den 18-Jährigen. Anschließend steckte er die Waffe wieder ein.

Ein Beamter des Bundespolizeireviers Regensburg, der auf dem Weg nach Hause war, hörte die lautstarke Auseinandersetzung und stellte die Ukrainer zur Rede. Der 18-Jährige teilte dem Bundespolizisten mit, dass der 16-Jährige bewaffnet ist.

Der Polizist fixierte den 16-Jährigen an der Wand und holte die Pistole aus der Umhängetasche. Die Pistole sah einer echten Waffe täuschend ähnlich. Aufgrund des Gewichtsunterschiedes erkannte der Beamte allerdings sofort, dass es sich hier um eine Softairwaffe handelte. Der Bundespolizist stellte die Pistole sicher und forderte Verstärkung an.

Das Bundespolizeirevier Regensburg ermittelt gegen den 16-Jährigen wegen Körperverletzung, Bedrohung und Führens einer Anscheinswaffe. Die Beamten verständigten den Erziehungsberechtigten. Den 18-Jährigen zeigten die Beamten wegen Körperverletzung an. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Beamten die beiden Ukrainer aus der Dienststelle.

  • gepostet am: Sonntag, 30. März 2025

Polizeiberichte weitere Artikel

Seit Pfingsten befindet sich ein gesuchter Rumäne in Bernau im Gefängnis. Die Bundespolizei hatte ihn an der A93 nahe Kiefersfelden in einem Fernreisebus gefasst.

>> weiterlesen

Am vergangenen Pfingstwochenende hatte die Bundespolizeiinspektion Freilassing zahlreiche Einsätze zu bewältigen. Bei Grenzkontrollen konnten diverse Straftaten festgestellt sowie mehrere Haftbefehle vollstreckt werden.

>> weiterlesen

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Volkmann spricht über Angriffe gegen Christen. Dabei erwähnt er Regensburg.

>> weiterlesen

Am Sonntagabend haben zwei bisher unbekannte Täter einen 25-jährigen Angestellten in einem Supermarkt am Hauptbahnhof Regensburg angegriffen.

>> weiterlesen

Eine junge Frau wurde in einem Zug in Regensburg von einem Slowaken mit einem Messer bedroht und Geld gefordert. Die Frau wehrte sich.

>> weiterlesen

Ein 67-jähriger Mann aus Neutraubling erkannte die Callcenter-Betrugsmasche am Telefon, informierte die Polizei und ging zum Schein auf die Forderungen des Anrufers ein.

>> weiterlesen

Am Freitag haben Bundespolizisten einen Tunesier am Bahnhof Regensburg kontrolliert. Der von dem Mann mitgeführte E-Scooter und ein Smartphone waren zu Sachfahndungen nach einem Diebstahl ausgeschrieben.

>> weiterlesen

Am Mittwoch hat ein alkoholisierter 26-Jähriger sich den Maßnahmen einer Bundespolizeistreife widersetzt und diese beleidigt.

>> weiterlesen

Am Donnerstag hat ein 28-jähriger Deutscher im Regionalexpress von Landshut nach Regensburg zwei Frauen belästigt. Dann schlug er einen Helfer wird mit der Faust ins Gesicht.

>> weiterlesen

© Regensburger Stadtzeitung