Brandanschlag in München: Aiwanger fordert mehr Sicherheit für Bayerns Wirtschaft

Brandanschlag in München: Aiwanger fordert mehr Sicherheit für Bayerns Wirtschaft

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München: In der Nacht auf Donnerstag wurden auf einer Baustelle in München-Berg am Laim mehrere Brandsätze gezündet – in unmittelbarer Nähe der Firmenzentrale des Sicherheits- und Kommunikationstechnik-Herstellers Rohde & Schwarz sowie des Rüstungs- und KI-Unternehmens Helsing. Eine Polizeistreife konnte das Feuer schnell löschen, ein zweiter, nicht gezündeter Brandsatz musste von LKA-Spezialisten entschärft werden. Kurz darauf nahm die Polizei zwei tatverdächtige bulgarische Staatsangehörige fest. Das Bayerische LKA und die Generalstaatsanwaltschaft München ermitteln, ein politischer Hintergrund wird nicht ausgeschlossen.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger äußerte sich dazu wie folgt:

„Feiger Angriff auf Bayerns Wirtschaft, Schutzmaßnahmen müssen leider erhöht werden. Wir müssen uns der Realität stellen, dass feige Angriffe auf deutsche Unternehmen und Infrastruktur zunehmen. Leider ist das nicht der erste Fall, in dem ein Technologieunternehmen mit Nähe zur Sicherheits- und Verteidigungsindustrie ins Visier gerät."

Von der Bundesregierung fordert Aiwanger zeitnah mehr Rechtssicherheit für ausgewählte Unternehmen – etwa im Bereich der Drohnenabwehr im Falle von Angriffen auf ihre Einrichtungen.

Zugleich zeigte sich der Minister erleichtert, dass kein größerer Schaden entstanden ist, und lobte die Polizei: „Der schnelle Fahndungserfolg spricht für die Qualität der Bayerischen Polizei." Mit Blick auf den zweiten, nicht gezündeten Brandsatz mahnte er jedoch zur Wachsamkeit: „Wir dürfen uns aber nicht auf die Unfähigkeit der Täter verlassen."

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