Profile & Parolen  | Christian Volkmer

Profile & Parolen | Christian Volkmer

 

Nachname: Volkmer
Vorname: Christian
Wohnort: Lappersdorf
Geburtsort: Regensburg
Alter: 47
Beruf: Geschäftsführer/Informatiker
Sternzeichen: Jungfrau

 

Christian Volkmer – geschäftsführender Inhaber der P29.Group, Hauptgesellschafter der Eisbären Regensburg, Vizepräsident Bund der Selbständigen in Bayern und Senator. Seit 2023 Vizepräsident der IHK Oberpfalz/Kelheim, ab April 2025 28. Präsident der IHK Oberpfalz/Kelheim.

 

Welche Stimmungslage haben Sie augenblicklich?

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Positiv. Ich freue mich immer noch sehr über die Wahl zum IHK-Präsidenten, ein paar Tage Urlaub liegen vor mir, die Eisbären konnten den Verbleib in der DEL2 sichern und gute geschäftliche Projekte zeichnen sich ab. Und es wird endlich wärmer und sonniger…

Können Sie sich selbst kurz charakterisieren?

Das ist schwer. Das überlasse ich gerne anderen.

Worin sehen Sie Ihre größte Stärke – worin Ihre größte Schwäche?

Meine Stärken (denke ich): Kommunikativ, offen und interessiert, optimistisch und mit einem oft naiven Gestaltungswillen.
Meine Schwächen: Obwohl ich eigentlich immer pünktlich bin, sind manche Vorträge erst wenige Minuten vor der Präsentation entstanden. „Deadline-orientiertes Arbeiten“ würde man auf Neudeutsch wohl sagen.

Worin sehen Sie die herausragendste und worin die verwerflichste Leistung menschlichen Geistes?

Immer dann, wenn in Forschung, Politik und Gesellschaft für die Gemeinschaft gedacht und gearbeitet wird, entsteht Großes und Bleibendes. Dass der Mensch zu solchen Überlegungen fähig ist, gehört wohl zu den herausragenden Leistungen des menschlichen Geistes.
Zu den verwerflichsten Seiten zähle ich die Fähigkeit zur Empathielosigkeit und zum Egoismus. Darin liegt wohl die Wurzel der meisten Konflikte und Probleme unserer Zeit.

Beruf und Privatleben, wie verträgt sich das bei Ihnen?

Ich glaube, eigentlich ziemlich gut.

Welche Eigenschaften schätzen Sie an anderen Menschen und welche verachten Sie?

Freundlichkeit, Gelassenheit, Kommunikation auf Augenhöhe und Interesse am Gegenüber schätze ich sehr.
Ich würde nicht von Verachten sprechen wollen, aber sich selbst zu ernst zu nehmen und Arroganz halte ich in den seltensten Fällen für angebracht.

Was macht Sie richtig wütend und worüber können Sie sich narrisch freuen?

Richtig wütend werde ich eher selten, denn das bringt einen in den wenigsten Situationen weiter. Ich freue mich sehr, wenn etwas nach langer Vorarbeit oder gegen alle Wahrscheinlichkeit klappt und auch, wenn mich jemand wider Erwarten positiv überrascht.

Hatten Sie als Kind ein bestimmtes Vorbild?

Klingt kitschig, aber eigentlich meine Eltern und Großeltern. Jeder davon auf seine Art und mit einer anderen Facette.

Stellen Sie sich vor, Sie hätten 24 Stunden lang eine Zeitmaschine zur Verfügung. Welches Reiseziel würden Sie am liebsten ansteuern und warum?

Da fallen mir einige Situationen in meiner Kindheit ein, die ich noch heute mit einem warmen und schönen Gefühl verbinde. Ganz unspektakulär, aber so würde ich die Möglichkeit wohl nutzen.

Was ist Ihr größter Lebenstraum?

Ich konnte schon einige Träume verwirklichen und einige sind noch in Arbeit. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden und könnte deshalb aktuell gar nicht den einen großen Traum nennen.

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Könnten Sie sich vorstellen, ein Ministeramt zu bekleiden?

Ich kann mir eigentlich nahezu alles vorstellen, dies ist aber gerade aktuell wohl keine angenehme Vorstellung. Also eher nein.

Was ist Ihr Hobby?

Im Herzen bin ich immer noch ein „Nerd“, deshalb sind es auch heute noch Filme, Spiele und Technik in allen Variationen. Ich sammle Brettspiele (zurzeit ca. 4.000) und nehme damit und mit meinem Heimkino den größten Teil des Kellers ein, sehr zur Freude meiner Frau.

Welches Buch liegt zurzeit auf Ihrem Nachttisch?

Leider zu viele noch ungelesene. Ganz oben liegen aber gerade „Pogofähigkeit“ von Gitta Peyn, „Atlas der KI: Die materielle Wahrheit hinter den neuen Datenimperien“ von Kate Crawford und „Reasons Not to Worry: How to be Stoic in chaotic times“ von Brigid Delaney. Ein wilder Mix, ich weiß.

Angenommen, Sie hätten als Regensburger Oberbürgermeister drei Wünsche frei – welche wären das?

1. Ich wünsche mir mehr positive Impulse für die Wirtschaft in der Region. Wir brauchen Ideen für mehr Wirtschaftsansiedlungen, ein neues Altstadtkonzept und eine wirtschaftsfreundlichere Verwaltung.
2. Ich wünsche mir mehr Unterstützung für Sport, Kultur und Soziales durch die Unternehmen und die Stadt. Nur so können wir die weichen Standortfaktoren Regensburgs nachhaltig stärken. Ich würde mir wünschen, dass dies viel stärker als bisher verstanden wird.
3. Den würde ich mir erst einmal aufheben ;-)

Ihr Lebensmotto:

Mach es richtig oder gar nicht.

Ihre Lieblingsspeise:

Gutes Essen an sich - von Pizza und Burger bis zur Sterneküche - leider, auch wenn ich versuche, auf mein Gewicht zu achten.

Was finden Sie komisch?

Eine ganze Menge. Von den Memes, die wir täglich im Büro austauschen, über Klassiker wie Monty Python oder auch Gerhard Polt oder wenn unsere Hunde mal wieder ihr komödiantisches Talent unter Beweis stellen. Das Leben ist zu kurz, um es ernst zu nehmen.

Welche Frage haben Sie vermisst und welche Antwort würden Sie darauf geben?

Welche Schuhgröße haben Sie oder wer ist Ihr Lieblingscomic-Hund? 44 und Snoopy.

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  • gepostet am: Montag, 14. April 2025

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