In & Out | Wie lange noch, Corona, wirst du unsere Geduld missbrauchen?

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Bildunterschrift: Endlich! Das Riesenrad ...

 

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Daumen mega out

Wie sagte schon Cicero so treffend? Quo usque tandem, Corona, abutere patientia nostra! Zugegeben, das ist jetzt etwas hingebogen. Asterix lässt grüßen. Aber im Kern stellt sich doch uns allen mittlerweile die Frage, wie lange dieses Kack-Virus unser aller Geduld noch missbrauchen wird. Der neue Lockdown trifft irgendwie alle. Das gesamte gesellschaftliche Leben kommt erneut zum Erliegen. Mal wieder besonders betroffen sind Gastronomie, Veranstaltungsgewerbe und Kultur. Und gerade diese Sparten sind es, die uns mit unbeschreiblicher Leidensbereitschaft, aber auch mit Findigkeit, Mut und Kreativität in den zurückliegenden Monaten so viel Freude und Normalität geschenkt haben! Z.B. war unsere Stadt dank dieser Fülle an improvisierten Freisitzen und dem dadurch erzeugten mediterranen Flair noch nie so liebens- und lebenswert! Das wird bleiben! Ein Riesenrad am Ernst-Reuter-Platz: Was vor einem Jahr noch Altstadt- und Denkmalschützer die Zornesröte ins blasse Gesicht getrieben hätte, bricht jetzt die Maxstraßen-Tristesse so wunderbar, wie es sich kein hochbezahlter Stadtplaner vorher hätte träumen lassen.

Überall erblühte plötzlich regelrechte Basiskultur! In jeder erdenklichen Nische fand sich auf einmal Musik und Kabarett gleichsam to go. Die Botschaft war ebenso klar wie rührend: Wir lassen uns nicht unterkriegen! Vielleicht bietet das Virus so auch eine Chance im Widerspruch: Im Abstand wieder Nähe finden. Sich am Anderssein der anderen erfreuen, statt es zu belächeln oder gar zu verurteilen. Gesellschaftliches Zusammenrücken unter dem zwingenden Gebot der Distanz – ein Paradoxon mit der philosophischen Kraft zum

rechts mega out lang kein Daumen

 

Zum In & Out | November 2020

 

2... bricht die Tristesse der Maxstraße.

 


Die In-&-Out-Reihe

  • gepostet am: Dienstag, 03. November 2020

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