In & Out | Juli 2019

In & Out | Juli 2019

DER BUNDESGESUNDHEITSMINISTER WARNT:
Die In-&-Out-Liste der RSZ gefährdet Ihre Gesundheit!
Meiden Sie Wertungen mit satirischem Inhalt – Sie könnten ihn womöglich nicht erkennen!
Magenbeschwerden und Zornausbrüche sind die unvermeidbare Folge! Gehen Sie auf „Nummer Sicher“:
HÄNDE WEG VON DER „REGENSBURGER STADTZEITUNG“!

 

Daumen inHosianna, nach der unermüdlichen, harschen Kritik der Stadtzeitung an der Regensburger Stadtverwaltung tut sich endlich was: Die potthässlichen, total vergammelten Sperrholzkistensofas, die die Altstadt über Jahre so konsequent verschandelt haben, wurden gleichsam über Nacht heimlich still und leise in Richtung Neupfarrplatz entsorgt. Wir erinnern uns: Auch dieser „Plattenbau“ zählt, neben der Maxstraße, zu den größten stilistischen Murxereien einer kommunalen Baubehörde diesseits des Ural. Diesen geschundenen Platz nun sozusagen zum Endlager für ästhetische Grausamkeiten aller Art umzuwidmen, beweist zumindest einen gewissen Sinn für Humor und ist deshalb

rechts in lang kein Daumen

 
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Daumen outNicht so spaßig ist dagegen die konsequente Weigerung der Verwaltung, für die Verbesserung des Kleinklimas in unserer Stadt endlich mehr Bäume zu pflanzen und Fassadenbegrünungen durchzuführen. Das geht angeblich nicht wegen dem Denkmalschutz einerseits und profaner technischer Gründe, die im Untergrund liegen sollen, andererseits. Doch wo ein Wille ist, ist meistens auch ein Weg. Aber genau an eben diesem Willen scheint es massiv zu fehlen. So heizt sich also unsere Stadt in den Sommermonaten inzwischen sehr oft unerträglich auf und auch die Feinstaubbelastung wird eher mehr als weniger. Unterlassene Hilfeleistung gegenüber einer leidenden Stadt

links out lang kein Daumen

 

Daumen mega outStadtplanung ungenügend! Als würden die aktuellen Probleme dieser Stadt nicht schon reichen, steuert Regensburg nun obendrein auch noch auf einen stetig wiederkehrenden Verkehrskollaps zu! Denn kann die verkehrliche Infrastruktur mit dem dynamischen Wachstum von Regensburg schon seit Jahren nicht mehr mithalten, gibt ihr die galoppierende Wohnraumverdichtung (z.B. im Dörnbergghetto) bald den Rest. Das Markenzeichen unserer Stadt, die ganz außergewöhnliche Lebensqualität, wird bald im totalen Verkehrschaos ersticken und komplett den Bach runtergehen, wenn hier nicht endlich massiv auf die Bremse getreten wird. Immer mehr Menschen auf immer enger werdenden Räumen zusammenzupressen ist nicht besonders schlau, kein tragfähiges Zukunftsmodell und deshalb

rechts mega out lang kein Daumen

 

Daumen mega inUnd Oasen der bayerischen Gemütlichkeit – wie z.B. das Traditionswirtshaus „Alte Linde“ – drohen zwischen nächtlichem Partylärm und Müllorgien auf der Jahninsel so ganz nebenbei auch noch zerstört zu werden. Vielleicht sollte hier die Stadt endlich tätig werden und ihr Ordnungspersonal statt zum Wirteschikanieren (siehe z.B. die Provinzposse um die Hofbräuhaus-Freisitze) mal dorthin schicken, wo mehr und mehr rechtsfreie Räume entstehen. Aber steuerzahlende, brave Bürger zu drangsalieren, ist natürlich viel einfacher, als den besoffenen Pöbel zu bändigen und deswegen im Verwaltungsapparat offenbar

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Daumen mega outApropos Oasen: Ausgerechnet zum Bürgerfest wurde die Regensburger Steinwüste von einer Hitzewelle der ganz besonderen Ausprägung heimgesucht. Tagsüber brach der Umsatz der Standbetreiber nahezu an allen Schauplätzen komplett ein und erst in den späteren Abendstunden begann das Festleben wieder langsam zu pulsieren. In Zeiten des Klimawandels sollte die Stadt möglichst schnell darüber nachdenken, ob die verordneten Sperrzeiten noch zeitgemäß sind. 22 Uhr Musikverbot und 24 Uhr Ausschankschluss ist in der buchstäblichen Hitze der Nacht inzwischen völlig lebensfremd und damit

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Daumen inViel wird geschimpft über das neue Museum der Bayerischen Geschichte und tatsächlich darf zumindest bezweifelt werden, ob das Konzept auch wirklich zukunftsfähig ist. Aber wenigstens ist der Wille erkennbar, den Besuchern gute Unterhaltung zu bieten und auch die angeschlossene Gastronomie ist bemerkenswert. Und immerhin: Zwar nicht gut organisiert, aber dank eines exzellent performenden Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder war die Eröffnungsfeier durchaus gelungen. Hierfür gibt es zumindest mal etwas Vorschusslorbeer zum

links in lang kein Daumen

 

Daumen mega inDas wird ihm jetzt gar nicht gefallen, dem Joachim Wolbergs! Der Stadtzeitung in herzlicher Antipathie zugetan, begleitet uns „Wollis“ steter Groll nun schon Jahrzehnte. Denn schließlich waren wir es, die seinen Aufstieg immer wieder mit ätzendem Spott, knallharter Berichterstattung und brisanten Enthüllungen ins Stocken geraten ließen. Die Schlacht aber, die er in seinem sog. Korruptionsprozess einer offenbar völlig außer Rand und Band geratenen Staatsanwaltschaft lieferte, nötigt uns in der Gesamtbetrachtung hohen Respekt ab. Zusammen mit dem ganz außergewöhnlichen Kämpferherz Volker Tretzel und einer exzellenten Verteidigerriege wurde die Anklagebehörde in einer Tiefe und Dimension öffentlich so erbarmungslos entzaubert und letztlich abgewatscht, dass beim staunenden Beobachter nicht mehr sonderlich viel Vertrauen in die Fähigkeit und Unvoreingenommenheit der Ermittlungsbehörde übrigblieb. Und deshalb an dieser Stelle und ganz und egal, wie das Urteil (vorläufig) ausfallen mag bzw. ausgefallen ist: Der Kampf, den Joachim Wolbergs gekämpft hat, war mutig und groß. Er wird Rechtsgeschichte schreiben und vor allem vielen Bürgern als Blaupause dienen, den selbsternannten „Halbgöttern in schwarzen Kutten“ im Bedarfsfall auch mal die Stirn zu bieten. Joachim Wolbergs erstmalig in der nun 35-jährigen Stadtzeitungsgeschichte

rechts mega in lang kein Daumen

BY PK

 

Leserbrief

Zuschrift von Max Schneider, Regensburg

Grüß Gott, Herr Kittel !

 
Sie haben dem  Kampfgeist des Herrn W. Respekt gezollt, ohne Ihre in der Vergangenheit erhobenen Vorwürfe zu revidieren:
 
Das ist gut so.
 
Wenn Herr W. allerdings glaubt, das Urteil  des LG in einen Freispruch ummünzen zu können, dann ist er m.E. auf dem Holzweg.
 
Sein Ansinnen auf "Rehabilitation", gar auf Wiedereinsetzen in das OB-Amt ist absurd.
 
Seine avisierte Kandidatur als OB schadet i.Ü. seinen Ex-Genossen und ist geschmacklos und revanchistisch.
 
Ich kann mir vorstellen, dass Sie mit mir "d'accord gehen".
 
Insofern würde es mich freuen, wenn Sie diese Einschätzung in Ihrer Stadtzeitung kommunizierten.

 
Herzlich !
Max Schneider

 



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Neupfarrplatz: Endlager der potthässlichen Sperrholzkistensofas.

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Baumfreie Steinwüste Maxstraße.

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Das Dörnbergghetto.

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