In & Out | Zum Fremdschämen: Die Stadt und ihre „Stillen Örtchen“

In & Out | Zum Fremdschämen: Die Stadt und ihre „Stillen Örtchen“

Das Welterbe-Informationszentrum im historischen Salzstadel macht die Toiletten dicht.


IN & OUT IST ZURÜCK!
Noch härter! Noch treffender!
UND GARANTIERT POLITISCH UNKORREKT!

DER BUNDESGESUNDHEITSMINISTER WARNT:
Die In-&-Out-Liste der RSZ gefährdet Ihre Gesundheit!
Meiden Sie Wertungen mit satirischem Inhalt – Sie könnten ihn womöglich nicht erkennen!
Magenbeschwerden und Zornausbrüche sind die unvermeidbare Folge! Gehen Sie auf „Nummer Sicher“:
HÄNDE WEG VON DER „REGENSBURGER STADTZEITUNG“!

 



Regensburger wissen es längst: Ihre Stadtverwaltung ist ein schier unerschöpflicher Born unfreiwilliger Komik. Diesmal erheitert das Personalungetüm (4.300 Mitarbeiter) die Stadtgesellschaft mit einer besonders kreativen Problemlösung. Zum Hintergrund: Regensburg ist zurecht stolz auf seinen Welterbestatus und unterhält zur Information der Tausenden von Touristen ein Welterbe-Informationszentrum (im historischen Salzstadel bei der nicht minder historischen Wurstkuchl), das täglich von unfassbar vielen Besuchern aus aller Welt aufgesucht wird. Aber wie das nun mal so ist bei Menschen: Sie sind nicht nur hungrig und durstig nach Wissen, sondern auch nach Speis und Trank. Und genau hier beginnt das, für die Stadtverwaltung wohl ziemlich überraschend auftretende, Problem. So hält die Physiologie des menschlichen Körpers geradezu hinterfotzig ein für städtische Beamte offenbar unvorhersehbares Phänomen bereit: nämlich die sog. Verdauung. Deren komplizierter Lehrsatz lautet vereinfacht ausgedrückt: Was reinkommt muss irgendwann auch wieder raus. Für genau diese Fälle wurde von findigen Geistern schon vor Urzeiten das sog. „Stille Örtchen“ erfunden und ein solches auch von schlauen Planern in das Welterbe-Informationszentrum eingebaut. So weit, so gut. Doch nun begibt es sich nahezu täglich, dass, für die Stadtverwaltung erneut komplett überraschend, diese „Stillen Örtchen“ bisweilen dann heftig verschmutzen, wenn sie häufig besucht und gleichzeitig nicht entsprechend gewartet bzw. putztechnisch betreut werden. Und jetzt kommt, was uns sensiblen Chronisten der „Regensburger Stadtzeitung“ die Lachtränen in die Augen treibt: Denn anstatt, was irgendwie logisch und vermutlich auch vernünftig wäre, nun Abhilfe an der Verschmutzung durch Einsatz von ausreichend Putzpersonal zu schaffen, kam die Verwaltung auf eine – aus ihrer Sicht vermutlich deutlich bessere und womöglich gar geniale – Idee: Denn weil Putzpersonal ja Kosten verursacht, beschloss man zur Umgehung dieses Makels kurzerhand, die fraglichen Toilettenanlagen einfach zu schließen und die notdürftigen Besucher an die weit über das Stadtgebiet verteilten, öffentlichen Toilettenanlagen zu verweisen. An sich ja schon ein Schenkelklopfer. Doch es kommt noch besser und es beginnt der Witz im Witz: Denn abgesehen davon, dass die Wege zu diesen „Entlastungsstationen“ möglicherweise für das ein oder andere sehr dringende Bedürfnis schlicht zu weit sein und sprichwörtlich in die Hose gehen könnten, halten diese öffentlichen Toilettenanlagen für die gequält-staunenden Welterbegäste noch eine ganz besondere Überraschung bereit: Besagte Anlagen sind nämlich allesamt in einem geradezu abartig besch....... Zustand, weil – GENAU! – auch hier die Kosten für ausreichend Reinigungspersonal gespart werden, um den Stadtsäckel zu entlasten! (Wir berichteten mehrfach)

Daumen_giga_out.jpgMal ehrlich: Irgendwie wirken da die berühmten Schildbürger, verglichen mit den Verantwortlichen in der Regensburger Stadtverwaltung, geradezu wie Raketenwissenschaftler! Zumal sich ja langsam bis in die letzten Winkel des städtischen Beamtenapparats herumgesprochen haben dürfte, wie viel Geld die Abertausenden von Touristen tagtäglich in die Stadtkasse spülen. Da könnte man denen doch getrost mal einen Toilettenbesuch gönnen, bei dem sie nicht gleich um ihre Gesundheit oder körperliche Unversehrtheit fürchten müssen, Regensburg in guter Erinnerung behalten und deshalb auch gerne wiederkommen!

„Problemlösung“ Marke Stadtverwaltung jedenfalls (im wahrsten Sinne des Wortes) geschäftsschädigend, zum Fremdschämen peinlich und

rechts mega out lang kein Daumen BY PK

 


- Anzeige -

 

Die In-&-Out-Reihe

  • gepostet am: Montag, 05. August 2024

Magazin weitere Artikel

Nachgefragt | Trojanisches Pferd: Sicherheitsbericht – Rückblick auf 2024

Nachgefragt | Trojanisches Pferd: Sicherheitsbericht – Rückblick auf 2024

Laut Statistik sind die in Regensburg erfassten Straftaten von 2023 auf 2024 um 5,8 % gesunken. Eine gute Nachricht?

>> weiterlesen

Nachgefragt | CSU stellt sich für die Kommunalwahlen auf

Nachgefragt | CSU stellt sich für die Kommunalwahlen auf

Die Regensburger CSU hat Dr. Astrid Freudenstein mit 94-prozentiger Mehrheit zu ihrer OB-Spitzenkandidatin für die nächste Kommunalwahl im März 2026 gewählt. Wir haben mit ihr gesprochen.

>> weiterlesen

Tipps für Gigs in der Region

Auszüge aus dem umfangreichen Veranstaltungssommer in Regensburg und der Region.

>> weiterlesen

Aus bayerischen Polizeiberichten | Amtsanmaßung: Türke als falscher Bundespolizist

Aus bayerischen Polizeiberichten | Amtsanmaßung: Türke als falscher Bundespolizist

Die Bundespolizei ermittelt gegen einen Türken wegen Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen.

>> weiterlesen

Meldung | Regensburg: Der Angstraum Bahnhof soll sicherer werden

Meldung | Regensburg: Der Angstraum Bahnhof soll sicherer werden

Am 20. März 2025 trafen sich Vertreter zahlreicher Behörden bei der Polizeiinspektion Regensburg Süd zu einem Workshop mit dem Thema: „Sicherheit im öffentlichen Raum – Bahnhofsumfeld Regensburg“.

>> weiterlesen

Aus bayerischen Polizeiberichten | Regensburg: Ukrainer bedroht Landsmann mit Anscheinwaffe

Aus bayerischen Polizeiberichten | Regensburg: Ukrainer bedroht Landsmann mit Anscheinwaffe

Am Samstagnachmittag sind am Hauptbahnhof Regensburg zwei Ukrainer in einer körperlichen Auseinandersetzung geraten. Im weiteren Verlauf zog der 16-Jährige eine Softairpistole und bedrohte damit den 18-Jährigen.

>> weiterlesen

Aus bayerischen Polizeiberichten | Videoüberwachung wirkt: Turkmene bei Diebstahl erwischt

Aus bayerischen Polizeiberichten | Videoüberwachung wirkt: Turkmene bei Diebstahl erwischt

Dank der Videoüberwachung hat die Bundespolizei am Regensburger Hauptbahnhof einen Langfinger beim Versuch des Diebstahls eines Elektrokleinfahrzeugs auf frischer Tat ergreifen können.

>> weiterlesen

Meldung | Lurche kämpfen mit Klimaerhitzung

Meldung | Lurche kämpfen mit Klimaerhitzung

BUND Naturschutz stellt bei seiner jährlichen Amphibienrettung überwiegend rückläufige Zahlen fest. Es gibt Erfolge, aber auch Probleme zu vermelden.

>> weiterlesen

Aus bayerischen Polizeiberichten | Parsberg: Mann auf kurdischem Kulturfest erstochen

Aus bayerischen Polizeiberichten | Parsberg: Mann auf kurdischem Kulturfest erstochen

Am Nachmittag des 23. März sind bei Feierlichkeiten, anlässlich eines kurdischen Kulturfestes mehrere Personen in Streit geraten. Ein 39-Jähriger wurde bei der Auseinandersetzung mit einem Messer tödlich verletzt.

>> weiterlesen

In & Out weitere Artikel

In & Out | Kurzkritik zum ‚Nockherberg 2025‘

In & Out | Kurzkritik zum ‚Nockherberg 2025‘

Die Fastenpredigt von Maxi Schafroth beim diesjährigen Nockherberg war moralindurchsäuerter Quark erster Güte.

>> weiterlesen

In & Out | Dolchstoß-Merkel hilft unfreiwillig der Union

In & Out | Dolchstoß-Merkel hilft unfreiwillig der Union

„Angela Merkel ist die Mutter der AfD“, analysiert Hubert Aiwanger, Chef der Freien Wähler in Bayern, treffend und hat damit über diese Person alles gesagt.

>> weiterlesen

In & Out | Das Scheitern von Friedrich Merz – letzter Weckruf für Deutschland

Wenn der parlamentarische Irrsinn der letzten Tage eines offenbart hat, dann dies: Mit SPD und Grünen jedenfalls lassen sich die gewaltigen Probleme unseres Landes auch nicht annähernd lösen.

>> weiterlesen

In & Out | Aschaffenburger Messerattacke: Wann wacht Deutschland endlich auf?

In & Out | Aschaffenburger Messerattacke: Wann wacht Deutschland endlich auf?

Mal wieder ein messerstechender ‚Einzelfall‘. Der Täter, Asylant aus Afghanistan, fiel bereits den Behörden durch extremes Verhalten auf – sie unternahmen nur nichts.

>> weiterlesen

In & Out | Im Hotspot der Regensburger Migrantenkriminalität: Messerschleifer nah an Zielgruppe

In & Out | Im Hotspot der Regensburger Migrantenkriminalität: Messerschleifer nah an Zielgruppe

Wer lang- aber auch mittelfristig gute Geschäfte machen will, sollte sich intensiv um intensive Nähe zu seiner Zielgruppe bemühen. Dies dachte sich wohl auch jener Messerschleifer mitten im Hotspot der Migrantenkriminalität.

>> weiterlesen

In & Out | Keifende „Links-Aktivisten“ belagern Sorat-Hotel

Ein dem Anschein nach überwiegend linksextremer Bodensatz der Regensburger Stadtgesellschaft belagerte tagelang das Sorat-Hotel. Dort nämlich tagten Vertreter einer zwar bekennend rechten, aber demokratisch gewählten Partei, im konkreten Fall der AfD.

>> weiterlesen

In & Out | Migrationsdebatte: Grüne stinkt ab bei „hart aber fair“

In & Out | Migrationsdebatte: Grüne stinkt ab bei „hart aber fair“

Die „bürgerliche Achse“, bestehend aus Tanja Schweiger und Jens Spahn, zerlegten bei „hart aber fair“ eine kreuznaive Katrin Göring-Eckardt.

>> weiterlesen

In & Out | Zum Fremdschämen: Die Stadt und ihre „Stillen Örtchen“

In & Out | Zum Fremdschämen: Die Stadt und ihre „Stillen Örtchen“

Die Regensburger Stadtverwaltung ist ein schier unerschöpflicher Born unfreiwilliger Komik.

>> weiterlesen

In & Out | Prost Bezahlkarte! Daydrinking vorm Ankerzentrum

In & Out | Prost Bezahlkarte! Daydrinking vorm Ankerzentrum

Während ein paar Wenige in Deutschland für sehr Viele deren Bürgergeld erarbeiten, steigt unter Migranten regelmäßig ein Saufgelage.

>> weiterlesen

© Regensburger Stadtzeitung