Nachgefragt | Immer Ärger mit den Baustellen

Nachgefragt | Immer Ärger mit den Baustellen

Bildunterschrift: Die Stadt knallte den Geschäften an der Kreuzung Untere Bachgasse/Ecke Gesandtenstraße die Baustelle vor die Tür.

 

Die Ausgangsbeschränkung wird gelockert. Einzelhändler bis 800 qm dürfen wieder öffnen. Doch in der Oberen Bachgasse werden die neueröffneten Läden von einer Baustelle blockiert. Wieder einmal steht das Baustellenmanagement der Stadt Regensburg in der Kritik.

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Laut Pressestelle der Stadt sind die jetzigen Bauarbeiten in der Oberen Bachgasse ein Vorgriff auf umfangreichere Sanierungsmaßnahmen im nächsten Jahr. Bei einer Kanalinspektion im Februar seien Mängel zu Tage getreten, die umgehend behoben werden müssten. Am 6. April sei mit umfangreichen Grabungen begonnen worden. Am 27. April haben „sehr alte Stromleitungen“ bei den Grabungen einen Stromausfall von 30 Minuten bis zum Neupfarrplatz verursacht. Das führte zu neuen Baustellen für eine weitere Woche.

Das hätte verhindert werden können, wenn die Zeit des Lockdowns effektiver genutzt worden wäre. Und selbst der Pfusch beim Aufreißen der Fußgängerzone, der die ohnehin von der Krise gebeutelten Einzelhändler von der Oberen Bachgasse bis zum Neupfarrplatz erzürnt, wäre nicht der Rede wert gewesen. Auf die Frage, ob jemand und wer für das Qualitätsmanagement der Baustellen verantwortlich ist, haben wir übrigens keine Antwort erhalten. (lnw)

Baustellen Bild 2
Obere Bachgasse/Ecke Gesandtenstraße: Presslufthammer und Höllenlärm machen den Geschäften gegenüber keinen Spaß.
© M. Pillhatsch


Die „Nachgefragt“-Reihe

  • gepostet am: Samstag, 02. Mai 2020

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