Mehr Klartext wagen! | Neulich bei Miosga: Tiefpunkt journalistischer Unfähigkeit

Mehr Klartext wagen! | Neulich bei Miosga: Tiefpunkt journalistischer Unfähigkeit

 

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Für einen neuerlichen Tiefpunkt journalistischer Unfähigkeit im ÖRR sorgte Sonntag Nacht mal wieder Caren Miosga in ihrer gleichnamigen Polit-Talkshow. Zu Gast diesmal Tino Chrupalla. Der AfD-Co-Vorsitzende – sicherlich nicht das, was man ein rhetorisches Genie nennen könnte – wird sich heute noch vor Freude die Hände reiben.

Denn er traf auf eine schnippisch-überhebliche Moderatorin, die ihm gegenüber offenbar gerne die Rolle einer Art ideologischen Großinquisitorin eingenommen hätte und ihren zunächst etwas nervösen, im Lauf des skurrilen Gesprächs aber immer sicherer parlierenden Gast mit wirr aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten und teils an den Haaren herbeigezerrten Anschuldigungen geradezu bombardierte. Dabei geriet Miosga jedoch ein ums andere Mal tief in den Strudel ihres über weite Strecken peinlich argumentationsschwachen, geifernden Beschuldigungseifers, um sich dann wie eine beim Abschreiben ertappte, pubertierende Schulgöre in verlegen-süffisantes Geschmolle zu flüchten. Als ihr etwas später im Verlauf der unterirdischen Vorstellung die leicht verhuschte Ökonomin Veronika Grimm und der prollig-laute Journalist Michael Bröcker zur Seite springen wollten, wurde das öffentlich-rechtliche AfD-Bashing erst so richtig zum journalistischen Totaldebakel. Denn während sich Bröcker in ebenso flache wie boshafte Beleidigungen verstieg und Chrupallas inzwischen eher amüsierte Erwiderungen schon nach den ersten Worten gereizt niederbrüllte, verstieg sich Grimm in ein ziemlich fransiges Konstrukt ökonomischer Plattitüden, die Chrupallas Thesen – vermutlich unfreiwillig – bisweilen sogar stützten.

Kurz: Sollte das Ziel des Abends gewesen sein, Chrupalla und seine AfD vorzuführen, verlief er für Miosga und ihre Gesinnungsfreunde maximal suboptimal.

Daran änderten auch haarsträubend offen manipulative Einspieler ebenso wenig wie ein aufdringlich einseitiges Studiopublikum, das stets brav und wohl auch auftragsgemäß die Attacken gegen Chrupalla beklatschte.

Im Gegenteil: Die Sendung war mal wieder ein Musterbeispiel für links-grünen Kampfjournalismus und dürfte der in diesem Umfeld doch so verhassten AfD weitere Wählergunst zugeführt haben. (red.)

 


Die „Nachgefragt“-Reihe

  • gepostet am: Montag, 09. Februar 2026

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