Mehr Klartext wagen! | Alte Mälzerei: Sicherheit vor Ideologie!

Mehr Klartext wagen! | Alte Mälzerei: Sicherheit vor Ideologie!

Die Alte Mälzerei in Regensburg – die Brandschutzfrage wird zum Politikum.


Die Debatte um die Kapazitätsbegrenzung in der Alten Mälzerei wegen Brandschutzauflagen wird im Regensburger Wahlkampf gerade aus der linken Ecke künstlich befeuert. Dabei ist die Sache eigentlich klar: Sicherheit ist keine Verhandlungsmasse. Wer Veranstaltungen organisiert, muss gewährleisten, dass Fluchtwege, Personenzahlen und Auflagen eingehalten werden. Egal, welcher Schlendrian sich vielleicht in den letzten Jahren am Galgenberg eingeschlichen hat. Die zuständigen Regensburger Behörden haben sich hier – sicher unter dem Eindruck der schockierenden Ereignisse beim Brand der Diskothek in Crans Montana – klar positioniert und das ist gut so!

Und schon bläst das linke Lager zur Attacke auf diese Linie der Vernunft und Sicherheit und hofft dabei – ausgerechnet! – auf die Unterstützung des bürgerlichen Lagers im Regensburger Stadtrat. Doch konservative Politik darf sich hier nicht einlullen lassen. Brandschutz ist keine ideologische Frage, sondern eine Frage von Verantwortung. Regeln gelten – auch dann, wenn sie unbequem sind und ein kulturelles Angebot womöglich einschränken.

Gleichzeitig stellt sich eine strategische Frage: Warum sollte ausgerechnet das konservative Lager im Wahlkampf zur politischen Schutzmacht einer Einrichtung werden, die sich seit Jahrzehnten klar in einem linkslastigen Milieu verortet? Bei der anstehenden Kommunalwahl sind in und um die linke Hochburg Alte Mälzerei keine Stimmen zu gewinnen – wohl aber bürgerliches Vertrauen zu verspielen, wenn der Eindruck entsteht, man setze Prioritäten falsch.

Die Mehrheit der Bürger erwartet Verlässlichkeit: sichere Veranstaltungen, gleiche Maßstäbe für alle und einen verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeld. Wer hier als konservativer Mandatsträger linke Sonderwege protegiert, riskiert seine Glaubwürdigkeit im eigenen Lager und verprellt vermutlich seine Kernanhängerschaft. (red.)

 


Die „Nachgefragt“-Reihe

  • gepostet am: Freitag, 20. Februar 2026

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