Nachgefragt | Außen pfui, innen – naja

Nachgefragt | Außen pfui, innen – naja

Bildunterschrift: Lange Schlangen vor dem Museum und in dem Museum: Im Juni war der Eintritt frei – und viele wollten ins Haus der Bayerischen Geschichte.

Eine Annäherung ans Haus der Bayerischen Geschichte: Das neue Museum am Donaumarkt zeigt Schönes, Überraschendes und Witziges – aber auch manche Peinlichkeit

Es war also so weit: Am 5. Juli 2019 eröffnete das Bayerische Museum am Fuß der Hengstenbergbrücke, und die ersten Tage waren eine reine Erfolgsgeschichte: Bei im ganzen Monat Juni freiem Eintritt stürmten 3.500 Menschen allein am Eröffnungstag die in neun große Abteilungen und zahlreiche kleinere Nischen aufgeteilte Dauerausstellung. Allein in der ersten Woche kamen 21.500 Gäste, für Juli sind bereits über 300 Führungen gebucht. Auch die Stadtzeitung hat den neuen Besuchermagnet unter die Lupe genommen – und kommt zu einem durchwachsenen Ergebnis. Eine Annäherung.

- Anzeige -
Die Scheußlichkeit des Betonklotzes ist ausführlich behandelt worden, das Museum bleibt ein potthässlicher Fremdkörper direkt an der Römermauer im Weltkulturerbe. Innen aber überrascht der 95-Millionen-Bau (inklusive Ausstattung) zunächst zweimal: Dass schon gleich zum Start die Rolltreppe ausfällt – kann ja mal passieren.

Richtig witzig ist aber der Film im Panorama-Kino (leider für den Ansturm viel zu wenig Sitze), in dem „Quer“-Moderator Christoph Süß und Kabarettist Christian Springer die bajuwarische Geschichte von den Römern bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts hauptsächlich am Beispiel Regensburgs ganz amüsant schildern – wenngleich vielleicht so manche Epoche zu kurz kommt. Die Jahre von 1800 bis zur Gegenwart sind in der Dauerausstellung zu sehen.

Schöne Autos, Abstimmung und eine CSU, die überrascht

11 Der darf im Geschichtsmuseum nicht fehlen:

ein Messerschmitt-Kabinenroller.

In der Ausstellung ist viel König zu sehen, hauptsächlich Ludwig II., natürlich auch der I., der Besucher kann sich mit Königskrone, Mantel und Zepter fotografieren lassen. Es geht um Bier und Trachtengewand, um wirtschaftliche Entwicklung und Fortschritt, um Politik und Feste, um die CSU und den Widerstand gegen die WAA oder um Sepp Daxenberger, den ersten bayerischen Grünen, der als Bauer auch Konservative überzeugen konnte.

Gezeigt wird eine illustre Ausstellung bayerischer Automobilgeschichte, der zu teure BMW-Barockengel und die zu kleine Isetta, zwischen die in den Sechzigerjahren der BMW 1500 platziert wurde, mit dem der eigentliche Siegeszug der Bayerischen Motoren Werke begann und der zur 02-er und später zur Dreier-Reihe führte. Auch ein grüner Audi steht da, der ebenfalls vor rund 50 Jahren als Teil der 60-er, 80-er und 100-er-Modelle auch die Ingolstädter vom angestaubten Image befreite. Eine kleine Isetta ist zu sehen, in das Goggomobil aus Dingolfing darf man sogar einsteigen! Und der Fend-Kabinenroller von Messerschmitt darf natürlich auch nicht fehlen!

11 So warb die CSU nach dem Krieg um die Wählergunst!

Sehr nett ist auch der Gedanke, die Besucher an einer Abstimmung im Landtag auf dessen Originalmobiliar teilnehmen zu lassen und das Ergebnis mit dem tatsächlichen vom Maximilianeum zu vergleichen. Dass CSU-Urgestein Franz Josef Strauß eine eigene Ecke eingeräumt bekommt, verwundert wenig, doch ein Wahlkampfplakat seiner Partei umso mehr. Denn die warb in den Nachkriegsjahren um Wähler, indem sie sich „gegen Versklavung der Arbeiter durch eigensüchtige Kapitalisten“ und „für gerechten Ausgleich zwischen Kapital und Arbeit durch Mitbestimmungsrecht“ einsetzte. Das klingt doch eher nach Linksparolen als nach CSU – und ist eine echte Überraschung.

Über Geschmack lässt sich nicht streiten

Manches bleibt Geschmackssache, ein Besucher hinterließ im Gästebuch, dass „zu viele Autos“ (es sind gerade mal acht) ausgestellt werden. Eine Besucherin vermisst die kritische Aufarbeitung dessen, dass in den Nachkriegsjahren viele NSDAP-Aktivisten in Ämtern und Behörden unterkamen, ein anderer, dass „der Nazizeit zu viel Platz“ eingeräumt werde. Ob Markus Söders Faschingskostüm als Prinzregent jetzt ein Teil der bayerischen Geschichte ist oder nicht – darüber lässt sich streiten. Die BR-Sendung „Fastnacht in Franken“, bei der der amtierende Ministerpräsident so auftrat, ist es als Kultsendung jedenfalls.

Doch dann sind da noch andere Dinge, über die es keine zwei Meinungen gibt. Dass die Wegweiser nicht eindeutig, sondern eher irreführend sind, hat die Museumsleitung selbst schon erkannt, da sollte in diesen Tagen nachgebessert werden. Das müsste auch beim an und für sich lustigen Dialekt-Forschungsspiel der Fall sein, das leider für die Regionen typische Begriffe nicht enthält und falsche Varianten angibt. Beispiel: Es gibt wohl kaum jemanden, der zum Schluckauf „Schnackerl“ sagen würde. Das heißt Schnackler.

Bayern ist viel mehr als München

Fans des FC Bayern wird es freuen, dass es einen kleinen Kinosaal gibt, in dem die beiden Fußball-Weltmeister Sepp Maier und Philipp Lahm in einem Film die Geschichte und Erfolge des deutschen Rekordmeisters nachzeichnen. Der 1. FC Nürnberg und die SpVgg Fürth werden in einem Nebensatz erwähnt. Beide sind aber auch in Bayern – und beide waren vor den Münchnern Deutscher Meister! Die Fürther holten drei Titel (1914, 1926, 1929), die Nürnberger sogar neun! Der „Club“ war sogar 62 Jahre lang (von 1924 bis 1986) Deutscher Rekordmeister, eine Zahl, die die Münchner erst 2048 erreichen werden. Diese Mannschaften hätten eine größere Würdigung im Museum verdient – und unser Jahn auch!

Richtig München-lastig und für ein bayerisches Museum beschämend wird es bei der Ausstellung von Bierkrügen in einer großen Glasvitrine. Rund zwei Drittel der Krüge stammen aus der Landeshauptstadt, obwohl München lediglich zehn der rund 650 aktiven Brauereien in Bayern besitzt und selbst zu Spitzenzeiten nur 33 von rund 30.000 Brauereien in Bayern hatte. Die größte Brauereidichte im Land ist in Oberfranken zu finden, das wird sträflich vernachlässigt. Und während es vom „HB“ und dem „Löwenbräu“ gleich mehrere Krüge zu bewundern gibt, steht vom Kneitinger und anderen Lokalbrauereien kein einziger in der Vitrine. Das ist sehr peinlich: Ein Land der Bierkultur sollte seine Vielfalt auch abbilden.

5
Peinlich: In der Bierkrug-Vitrine stehen fast nur Krüge aus München – dabei gibt es anderswo in Bayern ein Vielfaches an Brauereien.

Und es sollte selbige auch bei den Festen zeigen. Gleich links nach der Rolltreppe im ersten Stock befindet sich ein Raum, in dem die wichtigsten Veranstaltungen im Jahreskreislauf genannt werden. Das Oktoberfest fehlt natürlich nicht, der Gäuboden nicht, die Maidult nicht. Und viele kleine regionale Festerln auch nicht. Wohl aber Bayerns größtes Wintervolksfest, das immer im Februar am Mittwoch nach Lichtmess stattfindet – der Berchinger Rossmarkt! Der wird mit keiner Silbe erwähnt, obwohl dort regelmäßig hochkarätige Festredner auftreten und 1998 sogar Bundeskanzler Helmut Kohl sprach.

Die großen Peinlichkeiten

Doch es geht noch ärger. Mit Dingen, die schlichtweg falsch sind. Auf einem Leuchtbildschirm wird der Zerstörungsgrad Regensburgs nach dem Krieg mit 45 bis 50 Prozent angegeben. Das ist Unsinn. Zwar wurde unsere Stadt heftig bombardiert, doch die meisten Bomben fielen auf freie Felder. In der Altstadt erwischte es den Bahnhof, das Stadtlagerhaus am Donaumarkt, die Obermünsterkirche, die Stadthalle im Stadtpark, St. Leonhard und ein Gebäude im Schlosspark. Ansonsten den Hafen, die Messerschmittwerke und vereinzelte Häuser. Aber alle Treffer zusammen machen nicht die Hälfte des Stadtgebietes aus.

Aber mit Regensburg scheinen es die Museumsleute ohnehin nicht so genau zu nehmen. Denn auf einer Schautafel steht zu lesen: „Seit 1663 findet in Regensburg der Immerwährende Reichstag statt. Als er 1805 aufgelöst wurde, verliert Regensburg seinen Rang als eine der Reichshauptstädte.“ Das ist eine Mega-Panne für ein Geschichtsmuseum. Jeder auch nur halbwegs seriöse Fremdenführer der Stadt (und alle Geschichtsquellen) wissen, dass der Immerwährende Reichstag bis 1806 bestand.

- Anzeige -

3
Schwarz auf weiß: Für das Museum bestand der Reichstag nur bis 1805. Für alle anderen Historiker tat er das ein Jahr länger.

Als die Stadtzeitung eine Museumsführerin darauf ansprach, meinte die nur achselzuckend: „Ach, ist das so?“ Und eine Kollegin von ihr behauptete auf die Nachfrage, warum denn bei den Bierkrügen fast nur Exemplare Münchner zu sehen sind, erst einmal kühn: „Das liegt daran, dass die Münchner Brauereien früh nach Amerika gingen und sich dort vermarkteten.“ Auf den Einwand, dass das andere Brauereien auch taten – die Freiherrlich von Tucher’sche Brauerei aus Nürnberg wurde beispielsweise 1893 in Chicago mit einer Goldmedaille für das beste Bier ausgezeichnet – entgegnete sie: „Dann weiß ich es auch nicht.“

Vielleicht hätte das Museum doch auf professionelles Personal setzen sollen. (ssm)

 


Die „Nachgefragt“-Reihe

Könnte Sie auch interessieren

Kultour weitere Artikel

Regensburger Galerienabend 2026: Ein Streifzug für Kunstgenießer durch die Altstadt

Regensburger Galerienabend 2026: Ein Streifzug für Kunstgenießer durch die Altstadt

Nachtschicht für die Kunst: Am Samstag, 26. September 2026, laden 15 Regensburger Galerien und Kunstvereine von 18 bis 23 Uhr zum Galerienabend ein.

>> weiterlesen

„Gert & Uwe Tobias. Lovis-Corinth-Preis 2026“

„Gert & Uwe Tobias. Lovis-Corinth-Preis 2026“

Noch bis zum letzten Sonntag im September kann man sich an der fantasievollen Kunst von Gert & Uwe Tobias erfreuen. Faszinierend sind insbesondere die großen, bunt bedruckten Leinwände. Die beiden Brüder erstellen sie mithilfe einer einzigartigen Holzschnitttechnik, für die sie bekannt sind.

>> weiterlesen

Aiwanger: Borkenkäfer im Bayerischen Wald deutlich zurückgedrängt

Aiwanger: Borkenkäfer im Bayerischen Wald deutlich zurückgedrängt

Nach Jahren des Kampfes gegen den Borkenkäfer gibt es endlich gute Nachrichten aus dem Bayerischen Wald: Die Zahlen sind auf historischem Tiefstand. Wirtschaftsminister Aiwanger machte sich vor Ort ein Bild – warnt aber: Nach dem trockenen Sommer bleibt Wachsamkeit gefragt.

>> weiterlesen

Neu im Kino: Vaterland – Paweł Pawlikowskis Blick auf Thomas Mann (Kinostart 3. September)

Neu im Kino: Vaterland – Paweł Pawlikowskis Blick auf Thomas Mann (Kinostart 3. September)

Thomas Mann kehrt 1949 mit Tochter Erika erstmals aus dem Exil zurück – eine Reise durch Trümmer, Politik und Familiendrama. "Vaterland" von Paweł Pawlikowski (Cannes: Beste Regie) startet am 3. September auch in Regensburg.

>> weiterlesen

Jazznachmittag auf Schloss Höfling

Jazznachmittag auf Schloss Höfling

Die Sommerpause in Höfling neigt sich dem Ende zu und nun kann bereits das nächste Konzert im Rahmen der Höflinger Schlosskonzerte angekündigt werden:

>> weiterlesen

Wo Kiebitz und Brachvogel zu Hause sind: Eine Wanderung durch die Laberwiesen

Wo Kiebitz und Brachvogel zu Hause sind: Eine Wanderung durch die Laberwiesen

Ruf des Kiebitz, stille Feuchtwiesen, ein Fluss, der Geschichten erzählt: Bei einer geführten Wanderung durch die Laberwiesen zeigen Experten, welch seltener Schatz sich hier verbirgt – und warum er so dringend geschützt werden muss.

>> weiterlesen

Felix Mendelssohn Bartholdy

Felix Mendelssohn Bartholdy "Elias"

Die faszinierende Klangwelt von Mendelssohns Elias, einem wahren, musikalischen "Blockbuster" des 19. Jahrhunderts. 

>> weiterlesen

Ostbayerns Städte lassen spektakuläre Panoramen lebendig werden

Ostbayerns Städte lassen spektakuläre Panoramen lebendig werden

Atemberaubende Ausblicke, jahrhundertealte Geschichte und paradiesische Natur: Ostbayerns Städte laden zu einem besonderen Perspektivwechsel ein.

>> weiterlesen

Regensburger Herbstdult: Alle wichtigen Infos im Überblick sowie praktische Tipps

Regensburger Herbstdult: Alle wichtigen Infos im Überblick sowie praktische Tipps

Regensburger Herbstdult: Freitag, 28. August bis Sonntag, 13. September 2026

Alle Termine im Überblick

>> weiterlesen

Magazin weitere Artikel

Aus bayerischen Polizeiberichten | Neutraubling, LKR. Regensburg: Tödlicher Badeunfall im Guggenberger See

Aus bayerischen Polizeiberichten | Neutraubling, LKR. Regensburg: Tödlicher Badeunfall im Guggenberger See

Ein 23-Jähriger wird im Guggenberger See vermisst gemeldet und nach halbstündiger Suche leblos geborgen. Reanimationsversuche bleiben erfolglos.

>> weiterlesen

Pressemitteilung der AfD: „Wer gefährdet hier eigentlich die Demokratie?

Pressemitteilung der AfD: „Wer gefährdet hier eigentlich die Demokratie?"

AfD-Fraktionschef kontert gegen Oberbürgermeister Burger nach Sachsen-Anhalt-Wahl.

>> weiterlesen

Herbe Lektion für ´ausgemerkelte` CDU: Sachsen Anhalt pulverisiert „Brandmauer“

Herbe Lektion für ´ausgemerkelte` CDU: Sachsen Anhalt pulverisiert „Brandmauer“

Triumph für die AfD, Debakel für die 'ausgemerkelte' CDU: Der Wahlsonntag in Sachsen-Anhalt bot Drama und bitteren Humor – samt tragischem Helden, Siegerpaar und Altparteien, die sich im Schutt ihrer Brandmauer gegenseitig die Schuld zuschieben.

>> weiterlesen

Nachgefragt: Illegale Reifendeponie im Wald bei Seedorf

Nachgefragt: Illegale Reifendeponie im Wald bei Seedorf

Wilde Reifendeponie im Wald bei Seedorf entdeckt – das Ordnungsamt Pentling ist informiert.

>> weiterlesen

Regensburg im Trendguide 2026: Deutschlands Mittelalter-Perle macht Lust auf Stadturlaub

Regensburg im Trendguide 2026: Deutschlands Mittelalter-Perle macht Lust auf Stadturlaub

Der Marco-Polo-Trendguide 2026 kürt Regensburg zum Must-see-Ziel für alle, die historische Tiefe und Romantik ohne Städtestress suchen.

>> weiterlesen

Aus bayerischen Polizeiberichten | Arrach LKR. Cham: Tödlicher Arbeitsunfall bei Forstarbeiten

Aus bayerischen Polizeiberichten | Arrach LKR. Cham: Tödlicher Arbeitsunfall bei Forstarbeiten

Bei Forstarbeiten in Ottmannszell (Arrach) wurde ein 53-Jähriger von einem Baum erfasst und schwer verletzt. Er erlag wenig später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

>> weiterlesen

Aus bayerischen Polizeiberichten | Regensburg: Bundespolizei nimmt gesuchten Deutsch-Russen am Hauptbahnhof Regensburg fest

Aus bayerischen Polizeiberichten | Regensburg: Bundespolizei nimmt gesuchten Deutsch-Russen am Hauptbahnhof Regensburg fest

Bei einer Kontrolle am Regensburger Hauptbahnhof nahm die Bundespolizei einen gesuchten 39-Jährigen fest. Der Mann saß wegen eines Bewährungsverstoßes ein und muss nun seine Haftstrafe antreten.

>> weiterlesen

Bundesweiter Warntag: Sirenen-Probealarm am 10. September

Bundesweiter Warntag: Sirenen-Probealarm am 10. September

Eine Minute lang schrillt es bundesweit durch die Straßen: Am Donnerstag, 10. September, testen Bund, Länder und Kommunen ihre Warnsysteme beim jährlichen Warntag.

>> weiterlesen

Nachgefragt weitere Artikel

Nachgefragt: Illegale Reifendeponie im Wald bei Seedorf

Nachgefragt: Illegale Reifendeponie im Wald bei Seedorf

Wilde Reifendeponie im Wald bei Seedorf entdeckt – das Ordnungsamt Pentling ist informiert.

>> weiterlesen

Feldahorn in Stadtamhof: Ein 100 Jahre alter Baum wird zum Symbol für Regensburgs Zielkonflikt zwischen Wohnraum und Stadtgrün

Feldahorn in Stadtamhof: Ein 100 Jahre alter Baum wird zum Symbol für Regensburgs Zielkonflikt zwischen Wohnraum und Stadtgrün

Fledermäuse, Schatten, Kühlung: Für Anwohner Richard Schottenloher ist der alte Feldahorn in Stadtamhof unersetzlich. Die Stadt sieht sich zwischen Wohnungsnot und Klimaschutz gefangen.

>> weiterlesen

Nachgefragt | Raser in der Maxstraße

Nachgefragt | Raser in der Maxstraße

Die Maximilianstraße in Regensburg hat sich im Laufe der letzten Monate zu einem Drogenhotspot entwickelt. Zu ihnen gesellen sich seit neuestem BMW-Raser.

>> weiterlesen

Nachgefragt | Müllghetto Dieselstraße – Wir ziehen Bilanz

Nachgefragt | Müllghetto Dieselstraße – Wir ziehen Bilanz

Seit mehr als fünf Jahren schon weisen wir auf die Müllsituation in der Regensburger Dieselstraße hin.

>> weiterlesen

Nachgefragt | Linke Gruppen sabotieren Bezahlkartenprojekt

Nachgefragt | Linke Gruppen sabotieren Bezahlkartenprojekt

Mitte 2024 wurde die Bezahlkarte für Asylbewerber eingeführt. Hat das gut geklappt?

>> weiterlesen

Nachgefragt | Linksradikalismus in Regensburg – Die unterschätzte Gefahr

Nachgefragt | Linksradikalismus in Regensburg – Die unterschätzte Gefahr

Regensburg wird 18 Mal im Verfassungsschutzbericht genannt. Linksextremistische und salafistische Verfassungsfeinde bilden die Mehrheit.

>> weiterlesen

Nachgefragt | Wendehammer Dieselstraße – Müllbandit identifiziert

Nachgefragt | Wendehammer Dieselstraße – Müllbandit identifiziert

Wendehammer Dieselstraße: Wieder einmal lädt ein findiger Kleinkrimineller hier seinen Müll ab, um sich eine kostspielige Entsorgung zu sparen.

>> weiterlesen

Nachgefragt | Aktueller Sicherheitsbericht der Regensburger Polizei enthüllt: Fast die Hälfte aller Straftäter sind Ausländer

Nachgefragt | Aktueller Sicherheitsbericht der Regensburger Polizei enthüllt: Fast die Hälfte aller Straftäter sind Ausländer

Zunächst die gute Nachricht: Laut dem aktuellen Sicherheitsbericht der Regensburger Polizei weist die regionale Kriminalstatistik für 2025 sinkende Zahlen auf.

>> weiterlesen

Nachgefragt | Wendehammer Dieselstraße – Anwohner stellt Müllbanditen

Nachgefragt | Wendehammer Dieselstraße – Anwohner stellt Müllbanditen

Die Dieselstraße ist nicht gerade bekannt für ihre Sauberkeit. Jetzt wurden dort zwei Männer bei der illegalen Entsorgung großer Mengen Müll fotografiert.

>> weiterlesen

Ausstellung & Museum weitere Artikel

Neuerungen im Haus der Bayerischen Geschichte

Neuerungen im Haus der Bayerischen Geschichte

Statt Staub anzusetzen, erstrahlt die Dauerausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte in Regensburg nahezu vier Jahre nach Eröffnung in neuem Glanz. Denn der stete Wandel ist das feste Prinzip der ständigen Ausstellung.

>> weiterlesen

Kabinettausstellung „Haitzingers Schutzengel und Bierkruggeister“

Kabinettausstellung „Haitzingers Schutzengel und Bierkruggeister“

Am 23.03. wurden im Foyer des Hauses der Bayerischen Geschichte die Kabinettausstellung „Haitzingers Schutzengel und Bierkruggeister“ und die neu überarbeitete Dauerausstellung eröffnet. Künstler Horst Haitzinger und Glasexperte und Sammler Heiner Schäfer waren anwesend.

>> weiterlesen

Meldungen | „Fest der Kultur“ – Ein Fest für ganz Bayern!

Meldungen | „Fest der Kultur“ – Ein Fest für ganz Bayern!

08. und 09.10., Haus der Bayerischen Geschichte Regensburg

Ob Blasmusik oder Popkultur, Kinder- oder Improtheater, ein Literaturcafé mit Comics, Gedichten und Geschichten, hochkarätiges Kabarett, Filme von Kulturpreisträgern, Tanz im Dirndl zu Volksmusik oder im trendigen Look zu Pop, Rap und Co, Kunst aus Glas, Granit, Bronze, Holz und Metall: Beim „Fest der Kultur“ in und am Haus der Bayerischen Geschichte werden alle Sparten der Kultur gefeiert!

>> weiterlesen

Meldungen | Sonderausstellung „Bavaria und Olympia 1896–2022“

Meldungen | Sonderausstellung „Bavaria und Olympia 1896–2022“

12.07.2022–15.01.2022, Haus der Bayerischen Geschichte

Anlässlich des 50. Jubiläums der XX. Olympischen Sommerspiele in München 1972 erweitert das Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg seine Dauerausstellung. Ab 12. Juli bis 15. Januar 2023 wird am Ende des Ausstellungsrundgangs die Sonderschau „Bavaria und Olympia 1896–2022“ präsentiert, die viele originale Sportgeräte und Ausrüstungsgegenstände erfolgreicher bayerischer Olympioniken zeigt.

>> weiterlesen

Nachgefragt | Lena Schabus: Die Kunst der Bildbearbeitung

Nachgefragt | Lena Schabus: Die Kunst der Bildbearbeitung

Die Bilder von Lena Schabus sehen aus wie Fotos, doch wenn man genauer hinschaut, erkennt man die kleinen Unwirklichkeiten. Mit Photoshop schafft sie kleine Parallelwelten, für die sie eine Reihe von Stipendien und Kunstpreise ergattern konnte.

>> weiterlesen

Nachgefragt | Günter Krempl: Der Künstler im Fenster

Nachgefragt | Günter Krempl: Der Künstler im Fenster

Günter Krempl ist ein Mann von hier. Zwar in Österreich geboren, doch seit dem ersten Lebensjahr Regensburger durch und durch. Mit sanfter Stimme, immer freundlichem Ausdruck und seinem Regensburger Akzent stellt er sich dem Interview der RSZ.

>> weiterlesen

Nachgefragt | Außen pfui, innen – naja

Nachgefragt | Außen pfui, innen – naja

Eine Annäherung ans Haus der Bayerischen Geschichte: Das neue Museum am Donaumarkt zeigt Schönes, Überraschendes und Witziges – aber auch manche Peinlichkeit

>> weiterlesen

Ankauf der bedeutenden Fotoserie „The Brown Sisters“ für die Pinakothek der Moderne

Ankauf der bedeutenden Fotoserie „The Brown Sisters“ für die Pinakothek der Moderne

Der spektakuläre Ankauf der berühmten Serie „The Brown Sisters“ des Fotografen Nicholas Nixon bereichert die Sammlung der Pinakothek der Moderne in München um eine ikonische Arbeit. Seit 1975 macht der Fotograf jährlich ein Porträt seiner Frau und ihrer drei Schwestern. Über einen Zeitraum von fast 45 Jahren ist so ein singuläres Werk entstanden, das gleichermaßen die Wesenhaftigkeit der Fotografie zum Ausdruck bringt, als auch über die Vergänglichkeit und das Zeitgeschehen Zeugnis ablegt.

>> weiterlesen

© Regensburger Stadtzeitung