Mehr Klartext wagen! | Einladung von Merkel zum CDU-Parteitag: Ausdruck politischer Todessehnsucht?

Mehr Klartext wagen! | Einladung von Merkel zum CDU-Parteitag: Ausdruck politischer Todessehnsucht?

Löst im konservativen Bürgertum inzwischen einen kollektiven Würgereiz aus: Altkanzlerin Merkel.


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Irgendwie scheint die CDU von einer Art politischer Todessehnsucht befallen zu sein.

Anders lässt sich deren Idee, Angela Merkel am 20. Februar zu ihrem großen Parteitag einzuladen, nicht erklären. Ausgerechnet jene Frau, die mit ihrer komplett aus dem Ruder gelaufenen Migrationspolitik („Wir schaffen das!“) den dramatischen Niedergang Deutschlands eingeläutet hat und bei allen aufrechten Konservativen in diesem Land allein schon die Nennung ihres Namens einen akuten Würgereiz auslöst!

Bei den aktuellen Wahlkämpfern auf Seiten der Union wird das blanke Entsetzen ausgebrochen sein! Ahnen die doch, welch toxische Wirkung die Altkanzlerin an den Wahlurnen für sie entfalten dürfte.

Auch in der bayerischen CSU wird sich – so kurz vor den wichtigen Kommunalwahlen – die Stimmung gegenüber der Schwesterpartei angesichts dieser Harakiri-Aktion stark eintrüben.

Denn endlich und zur rechten Zeit schien Söders politische Instinktlosigkeit, Angela Merkel den Bayerischen Verdienstorden umzuhängen, der Barmherzigkeit des kollektiven Vergessens anheimgefallen zu sein. Zumal Alexander Dobrindt im Rahmen seiner engen Koalitionsmöglichkeiten einen guten Job macht. Doch nun kehrt die Erinnerung an diesen unsäglichen Moment in alter Frische ins Gedächtnis potentieller CSU-Wähler zurück. Das treibt den Kandidatinnen und Kandidaten der Christsozialen so kurz vor dem Wahlendspurt mit Sicherheit den kalten Angstschweiß auf die Stirn.

Frohlocken dürfte hingegen wieder mal die AfD. Ohne eigenes Zutun purzeln ihr landauf landab ein paar Prozentpünktchen mehr in den Schoß.

Und Friedrich Merz, der tragische Kanzlerdarsteller von SPD-Gnaden? Der von Merkel offenbar ewig vorgeführte Macht-Azubi? Vermutlich wird er einmal mehr die ihm gereichte Kröte brav schlucken und mit salbungsvollen Worten gute Mine zum bösen Spiel machen müssen. Was für ein peinliches Schmierentheater wartet da am 20. Februar auf ein staunend-feixendes Publikum! (red.)

 


Die „Nachgefragt“-Reihe

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  • gepostet am: Dienstag, 10. Februar 2026

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