Nachgefragt | Update: 30.000 € Stadt-Geld gehen jetzt doch an Sea-Eye

Nachgefragt | Update: 30.000 € Stadt-Geld gehen jetzt doch an Sea-Eye

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Nach langem Hin- und Her: Jetzt spendet die Stadt Regensburg doch 30.000 € an die Seenotrettungsorganisation Sea-Eye.

Im Regensburger Stadtrat ein heiß diskutiertes Thema: Grüne, SPD, Brücke und Freie Wähler wollten die in Regensburg ansässige Organisation Sea-Eye mit einem fünfstelligen Betrag unterstützen. CSU und AfD positionierten sich klar dagegen. Mit dem Betrag wollte die Stadt die Patenschaft über das neue Seenotrettungsboot „Sea-Eye 5“ übernehmen.

Die Regierung der Oberpfalz beanstandete jedoch den fehlenden lokalen Bezug der Stadt-Spende: Die finanzielle Unterstützung eines zivilen Seenotrettungsschiffes, welches außerhalb des örtlichen Wirkungskreises agiere, stelle keine kommunale Aufgabe dar und verstoße somit gegen geltendes Recht. Mit einem Taschenspielertrick umging die Stadt dieses Problem, indem sie nämlich den Spendenzweck nicht mehr auf die Unterstützung des weit entfernten Schiffes münzte, sondern ausschließlich auf das ehrenamtliche Engagement des in Regensburg ansässigen Vereins. Anfang Februar übergab Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer (SPD) die 30.000-€-Spende an Sea-Eye.

Währenddessen müssen z.B. Regensburger Schulen um jeden Euro betteln. Ganz zu schweigen vom Frust bei Leuten, die Sea-Eye als naive Erfüllungsgehilfen für Schlepper und Menschenhändler in den Maghreb-Staaten ansehen. (lnw)

 


Die „Nachgefragt“-Reihe

  • gepostet am: Freitag, 06. Februar 2026

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