Nachgefragt | Update: Dealermafia hat Maxstraße weiter fest im Griff

Nachgefragt | Update: Dealermafia hat Maxstraße weiter fest im Griff

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Vor wenigen Wochen haben wir über am helllichten Tag in der Maximilianstraße Regensburg operierende Dealerbanden berichtet. Ein Stadtzeitungs-Informant war morgens auf offener Straße von Drogenhändlern angesprochen worden und hat ihr Vorgehen beobachtet: Arabisch aussehende junge Männer verkaufen Drogen und geben das eingenommene Geld an ältere Männer, die vor einem Café sitzen, weiter, während wieder Andere Schmiere stehen. Ein faktisch rechtsfreier Raum mitten in Regensburg?

Jetzt scheint die Polizei mit ihrer Pressemitteilung vom 16.02.2026 zu reagieren. Die Polizeiinspektion Regensburg Süd schreibt: „Am Freitag, 13. Februar 2026, teilte eine Passantin gegen 20:30 Uhr der Polizei mit, dass in der Maximilianstraße Personen Betäubungsmittel anbieten würden. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wurden ein 23-jähriger Iraker und ein 24-jähriger Syrer festgestellt, die Marihuana an andere Personen weitergaben. Im Rahmen der Kontrolle wurde bei dem 23-Jährigen weiteres Marihuana im einstelligen Grammbereich festgestellt. Die beiden Personen wurden vorläufig festgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder entlassen. Gegen die Tatverdächtigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Handels mit Betäubungsmitteln beziehungsweise wegen des verbotenen Umgangs mit Cannabis eingeleitet.“

Wenn auch ein Schritt in die richtige Richtung, offenbart der Polizeibericht immer noch Schwächen:

  1. Die Polizei braucht anscheinend die Hilfe beherzter Bürger, um den offensichtlichen Drogenhandel überhaupt zu bemerken und dann eher „kleine Fische“ festzusetzen.
  2. Die Hintermänner, Geldempfänger und Schmieresteher kommen offenbar völlig ungeschoren davon.
  3. Statt kriminelle, integrationsunwillige Menschen dieser Art abzuschieben, werden die gefassten Drogendealer allenfalls mit einem kleinen „Dududu!“ davonkommen und unser Rechtssystem auch weiterhin verhöhnen – das aber liegt nicht mehr in der Hand der Polizei.

Über den Ausgang eines etwaigen Prozesses werden wir berichten. (lnw)

 


Die „Nachgefragt“-Reihe

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