Nachgefragt | Update: Containerdepot abgewehrt – muss das Biotop trotzdem sterben?

Nachgefragt | Update: Containerdepot abgewehrt – muss das Biotop trotzdem sterben?

 

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Der Streit um die Biotopfläche am Ostbahnhof geht weiter! Für das Containerdepot der Bahn wurde nach jahrelangem Streit mit Anwohnern und Naturschützern ein besserer, schon versiegelter Platz gefunden. An der Versiegelung hält die Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer aber immer noch fest – es muss sich nur der nächstbeste Abnehmer für die Fläche finden (wir haben berichtet).

In ihrem jüngsten Artikel zum Thema stellt die MZ verschiedene Interessen einander gegenüber:

Bernadette Dechant, Stadträtin und Sprecherin der Bürgerbewegung „Innerer Stadtosten – Hohes Kreuz“, die von Anfang an gegen das Containerdepot in seiner ursprünglich geplanten Form gekämpft hat, wollte den Bebauungsplan ändern – damit mehr Grün erhalten als von der Stadt geplant und Mittelstands-, statt Logistikunternehmen fördern.

Raimund Schoberer, Vorsitzender des Bund Naturschutz, Kreisgruppe Regensburg, wolle für das Biotop möglichst den Status einer Natur- und Klimaschutzfläche erreichen. Im besten Falle solle die Stadt Gewerbetreibenden schon versiegelte Flächen anbieten.

Die ÖDP setzt sich für den Erhalt der Biotopfläche ein, schlägt aber auch vor, die geplanten Industriehallen bei den ehemaligen Schlämmteichen an den Ostbahnhof zu verlagern und somit die dortige Flora und Fauna zu schützen.

Für die Industrie- und Handelskammer (IHK) stehen hingegen die Industrie und das Gewerbe im Vordergrund.

Die Bahn hat einen geeigneteren Ort für ihr Containerdepot gefunden. Der Zeitpunkt, um das Biotop endlich in Frieden stehen zu lassen, wäre günstig. Aber leider ist der Alptraum für die Natur am Ostbahnhof noch nicht vorbei. Wir werden berichten. (lnw)

 


Die „Nachgefragt“-Reihe

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